Das Transitorische Museum in der Ruhepause

Im Februar 2020 war das Transitorische Museum voll in der Planung für die Ausstellung The Future Memory of our Things zusammen mit unserem Tandem Europe Partner, das CCCA aus Sant Boi in der Nähe von Barcelona. Mit den ersten Massnahmen gegen Covid-19 wurde relativ bald klar, dass die Ausstellung nicht in der geplanten Form stattfinden kann. Im Juni schliesslich mussten wir das Projekt vorerst ganz absagen, da die Zukunftsaussichten für eine Verschiebung zu vage waren. Die epidemiologische Lage in Sant Boi war fast durchgängig besorgniserregend und die Reisebeschränkungen liessen eine sinnvolle Zusammenarbeit nicht zu.

2020 führte das Transitorische Museum zu Pfyn keine Veranstaltungen durch. Die epidemiologische Lage liess dies nicht zu und das Equipment des Transitorischen Museums hätte für die Museumswoche grundsätzlich erneuert werden müssen. Das Transitorische Museum fiel in einen Dornröschenschlaf.
Im Hintergrund wurde zwar fleissig weiter gearbeitet, doch sichtbar ist dies nur, wenn Ausstellungen stattfinden können, Führungen organisiert oder das Transitorische Museum an Ausstellungen an anderen Orten präsent ist.

Eine Ausnahme bildete die Ausstellung APP’N’ZELL NOW in der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell. In der Phase I der Ausstellung war die Installation Kein schöner Land bis vor Weihnachten dort zu sehen. Ob es einen weiteren Auftritt gibt, bleibt abzuwarten.

Die Museumswoche 2021 ist für die Zeit vom 30.7.2021 bis zum 8.8.2021 geplant. Ob sie durchgeführt werden kann, bleibt noch ungewiss. Wir arbeiten daran und hoffen, dass wir Sie bald wieder im Transitorischen Museum zu Pfyn begrüssen dürfen.

In der Zwischenzeit steht der Stationenweg zu Geschichte und Geschichten von Pfyn allen Besuchern offen. Auf zehn Emailletafeln rund um das Städtli können Sie bei einem etwa 45minütigen Spaziergang die Geschichte von Pfyn von der Eiszeit bis heute erleben. Der Flyer ergänzt die Informationen auf den Tafeln und gibt Ihnen eine Orientierung. Sie können diesen hier herunterladen und ausdrucken:

10.tmp.ch: Pau Delgado

Die Künstlerin Pau Delgado kommt aus Montevideo/Uruguay. Sie wird im Februar 2019 zu ihrem Residency Aufenthalt nach Pfyn kommen. Seit 2014 macht Pau Delgado Interviews mit blinden Menschen und befragt sie nach ihrer Wahrnehmung von Schönheit. Sie interessiert sich dafür, wie blinde Menschen die Welt erleben. Unsere Zeit ist stark auf Bilder ausgerichtet. Wie wirkt sich das auf unsere Weltsicht aus? Und wie wirkt sich das auf Menschen aus, die blind sind. Pau Delgado lädt uns ein, mit ihr zu diskutieren und andere Formen der Wahrnehmung zu erkunden.

 Wie die anderen sein / to be like the others

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Elmathaf Elrahal (the itinerant museum) Part 2

The inspiration of the tombs of Meir, the mirror in time to our own profession as artists lead our way for the new project. The first idea that popped into our mind was to open a branch of the Transitory Museum at Pfyn in Asyut. The Louvre was about to open a branch in Abu Dhabi at that time, so why shouldn’t the Transitory Museum at Pfyn do the same in Asyut? It took us some time to find out that a private citizen can’t open a museum in Egypt and that only the state is allowed to do so.

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Das Wandermuseum – El mathaf Elrahal (the itinerant museum)

2013 Pro Helvetia awarded us with a residency in Cairo/Egypt. The political situation was unstable during that time and we signed the contract on the day when President Mursi resigned. It took until autumn 2014 that we could travel to Egypt for a research travel and plan a new project. And it was in November 2014 that we traveled to Asyut for the first time. We met two archeologists from Asyut, Mahmoud Mohamed Ali and Ali Mahfoz and they enabled us to visit archeological sites in the region. One of those places were the tombs of Meere.

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Für die Pfynerinnen und Pfyner sind wir die Archivare der Vergangenheit, digitalisieren Fotos und Texte, machen Interviews und Filme über den Alltag in Pfyn und dokumentieren das Leben vor Ort. Das Sammeln von Daten und Geschichten von und über Pfyn, das Aufarbeiten von Daten und das Zusammenstellen von Ausstellungen sind der Kern unserer Arbeit in Pfyn. Wir archivieren das Leben und zeigen es wieder. Manchmal ersetzen die Filme und Videos nicht geführte Gespräche; die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte hat dazu geführt, dass ein Bewusstsein für die eigene Geschichte und Kultur entstanden ist. 

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Fundort des Monats – Site Of The Month

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Das Transitorische Museum zu Pfyn ist im Februar 2016 Fundstelle des Monats im Rahmen eines Projekts von ArcheoTourismus 2012 und ArcheoConcept. Entdecken Sie die unbekannte Vergangenheit der Schweiz durchs Jahr!

Erfahren Sie mehr über das Programm hier!

The Transitory Museum of Pfyn is proud to be site of the month in February 2016.
Site of the month is a project by ArcheoTourismus 2012 and ArcheoConcept. Discover the unknown past of Switzerland during this year!

Get more information here!

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Montevideo/Uruguay – unterwegs/ontheroad 7

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#see the english version in italicsAm Samstag Mittag waren wir zu einer Parillada bei Ana Lauras Familie eingeladen. Ana Lauras Eltern hatten eine Bäckerei im Zentrum. Sie sind um die 80 Jahre alt, aber das Backen haben sie noch nicht verlernt. Das war das absolut beste Essen, das wir in Uruguay bekommen haben! Und es war schön Ana Lauras Familie kennenzulernen, in einem bunten Kauderwelsch zu kommunizieren. Reto bekam von Ana Lauras Mutter eine Spanisch Lektion. Als er versuchte ihr Chuchichäschtli beizubringen, meinte sie nur: Du kannst mich dem Teufel verkaufen, aber das lern ich nie!

Saturday we were invited by Ana Lauras Family. Her parents had a bakery in the city centre. They are both about 80 years old and still know how to bake and cook wonderfully. Here we got the best food in Uruguay so far! It was really nice to meet her family and to communicate with them in a big mixture – english, italian, hand, feet, french. Reto got a spanish lecture from Ana Lauras mum and tried to teach her the swiss german word Chuchichaestli (kitchen cupboard – if you can pronounce that properly, you made the first step becoming swiss…) afterwards. After some trials she just said: Sell me to the devil, but I never learn that!

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