US1105 Stefano W. Pasquini for democratic art weeks / Demokratische Kunstwochen

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Herzliche Einladung zur performativen Enthüllung der Skulptur US1105 von Stefano W. Pasquini, geschaffen für die Demokratischen Kunstwochen des Transitorischen Museums im Rahmen von Pfyn – Kulturhauptstadt der Schweiz 2011-12.
Samstag 26. April 2014, 17 Uhr, Badi Pfyn (anschliessend Apéro)
Der Künstler und Frau Gemeindeamman Jacqueline Müller werden anwesend sein.
Im Foyer der Gemeinde Pfyn können noch bis zum 23. April 2014 Postkarten für die Zeitkapsel ausgefüllt werden.
Sie sind herzlich eingeladen, Gedanken für Pfyn im Jahr 2111 zu hinterlassen!

Die zweite Schweizer Kulturhauptstadt Pfyn ist Geschichte!

Das Amphitheater in Pfyn
Das Amphitheater in Pfyn

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Mit dem Jahreswechsel 2012/13 sind die beiden turbulenten Kulturhauptstadtjahre in der Gemeinde Pfyn im Thurgau zu Ende gegangen. Das Programm läuft mit dem Pfyner Kulturforum noch bis in den Frühling weiter und die Rückstellung des Theaterprojekts zur Kulturhauptstadt wird auch in Zukunft noch kulturelle Highlights erwarten lassen. Der Abschluss des Projekts von Stefano W. Pasquini zu den Demokratischen Kunstwochen wird auch erst im Jahr 2013 stattfinden, manche Projekte, wie MEMOpfyn von Fatma Hendawy Yehia noch weiterlaufen. Frau Gemeindeammann Jacqueline Müller gab in einem Interview mit der Thurgauer Zeitung Auskunft über ihr Resümée der Kulturhauptstadtjahre. Das Interview können Sie hier lesen.

Das Leben geht wieder seinen normalen Gang in Pfyn. Das Engagement der Vereine und Institutionen für die Kultur im Dorf geht weiter und Pfyn ist auch in Zukunft eine Reise wert.

zeitgarten.ch schreibt Berichte, analysiert und evaluiert die Projekte und Programme der letzten beiden bzw. drei Jahre, sortiert tausende von Fotos, Stunden von Videos, Presseartikel und Texte – es ist sehr beeindruckend was alles passiert ist in diesen beiden Jahren und wie viele Menschen bei der Idee ‚Pfyn – Kulturhauptstadt der Schweiz 2011-12‘ mitgemacht haben!

Wir können nur sagen:

HERZLICHEN DANK AN ALLE DIE DAZU BEIGETRAGEN HABEN!

Wir hätten das niemals alleine geschafft! „Die zweite Schweizer Kulturhauptstadt Pfyn ist Geschichte!“ weiterlesen

DKW: Matthias Kuhn / Franz Anton Mesmer in Pfyn

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‚Geschichte lebt selbstverständlich mit den Menschen, die sie durchleben, Geschichte verwandelt sich in Geschichten, man könnte sagen, dass Geschichten die Geschichte recht eigentlich konstituieren, wann immer erzählt und zugehört wird. Wenn Geschichte das ist, was sich ereignet, dann gilt auch diese Aussage: «Geschichten ereignen sich nicht, Geschichten werden erzählt.» Es ist der erste Satz aus dem neuen Buch von Christoph Ransmayr, dem «Atlas eines ängstlichen Mannes». Unser Geschichtsbuch, ein bisschen pathetisch gesagt, das Geschichtsbuch der Menschheit – das schlicht heissen wird «Eine umfassende Geschichte der Welt» – wird letztlich aus Transkriptionen von Gesprächen, aus Erzählungen, Romanen, Tatsachenberichten und Protokollen, aus allen möglichen Biografien, aus Audio- und Videoaufnahmen, aus Filmen, aus Büchern, Heften und Notizen, aus sehr vielen Bildern natürlich, Gemälden, Fotografien und so weiter entstehen.‘ schreibt Matthias Kuhn in der Einleitung zu seinem Vortrag über Franz Anton Mesmer in Pfyn und gibt damit das Programm für sein Projekt zu den Demokratischen Kunstwochen in Pfyn vor. Er folgt den Spuren des berühmten Arztes und Magnetiseurs Franz Anton Mesmer, der wahrscheinlich von 1809 bis Ende 1812 in Frauenfeld an der Zürcherstrasse lebte.

“History originates naturally together with the people undergoing it. History transforms into stories as one may say, stories constitute history whenever they are told and listened to. If history is what happens, then the following quote should be considered: ‚Stories don’t happen, stories are being told.‘ It is the first sentence in Christoph Ransmayrs new book ‚Atlas of a scared man‘. Our history book – or to be a bit pathetic: the history book of mankind that is going to be called ‚the Comprehensive Chronicles of the World‘ is going to emerge from transcripts of conversations, narratives, novels, documentary reports, minutes, from biographies, audio and videos, movies, books, booklets and notes and from many images, paintings, fotos and so on and so on.‘ Matthias Kuhn has written in his introduction of his lecture about Franz Anton Mesmer, famous doctor and magnetizer, in Pfyn. Mesmer probably lived in Frauenfeld in between 1809 and late 1812. „DKW: Matthias Kuhn / Franz Anton Mesmer in Pfyn“ weiterlesen

Pfyn – Kulturhauptstadt der Schweiz 2011-12 auf der dOCUMENTA 13

 

Im Rahmen des Programms ‚Winning Hearts and Souls‘ des Künstlerkollektivs Critical Art Ensemble konnten sich Künstlerinnen und Künstler mit ihren Projekten bewerben um eine Stunde lang auf der dOCUMENTA 13 in Kassel präsent zu sein. Die Schweizer Kulturhauptstadt Pfyn wurde ausgewählt und konnte am 27.6.2012 in einer Stunde über 70 Besucherinnen und Besucher über das reichhaltige Programm informieren und die dOCUMENTA 13 Besucher einladen einen Abstecher in die Schweiz und nach Pfyn zu machen.

 

 

 

Die Schweizer Kulturhauptstadt unterwegs!

Die Schweizer Kulturhauptstadt war aber nicht nur in und um Pfyn aktiv (und auf der dOCUMENTA 13 für eine Stunde) sondern war mit dem Messestand der Kulturhauptstadt an verschiedenen Ausstellungen und an verschiedenen Orten präsent:

2011 im Schweizerischen Lesesaal der estnischen Nationalbibliothek in der europäischen Kulturhauptstadt Talinn

Januar bis März 2012 im Kunstraum Baden im Rahmen der Ausstellung ‚Mobile Territorien‘

April und Mai 2012 im Container vor dem Kunstraum Kreuzlingen

Im Juni 2012 auf der dOCUMENTA 13 in Kassel – mehr dazu hier

und im Juni 2012 im Lokal.int in Biel und in der Stadtmühle Willisau.

 

Schwingfest in der Kulturhauptstadt

Im Juni 2012 fand das Schwingfest Unterthurgau im Amphitheater des Kulturhauptstadt der Schweiz – in Pfyn – statt. Mehr als 500 Besucher haben den Weg nach Pfyn gefunden um diesen Urschweizer Sport zu pflegen oder die Schwinger anzufeuern. Dies war ein besonderes Ereignis im zweiten Kulturhauptstadtjahr und das Amphitheater bot eine besondere Kulisse. Denn eigentlich war es ja auch ein Schwingfest, das vor vielen Jahren auch an diesem Ort stattgefunden hatte, das die Fährte legte für die Idee des Amphitheaters in Pfyn.