Pfyner Geschichten – die aktuelle Ausgabe der Schülerzeitung der Primarschule Pfyn

Pfyn, 14. 3. 2008

Vorwort 

Liebe Leserinnen und Leser

Dieses Jahr arbeiteten wir mit Alex Meszmer und Reto Müller aus dem „Zeitgarten“ zusammen, ganz nach dem  Leitsatz: „Geschichte beginnt bereits gestern, das ganze Leben ist eine Geschichte“
Unser Thema war dieses Jahr: Geschichten von Pfyn, über Pfyn, aus Pfyn…
Einen Start machten wir dazu mit dem Thema „Erzählte Geschichten“. Die Kinder fragten zuhause nach bereits erlebten Geschichten, welche in irgendeiner Form mit Pfyn im Zusammenhang stehen.
Während einer intensiven, klassen- und abteilungsübergreifenden Projektwoche entstand diese SchülerInnenzeitung.
Die Kinder arbeiteten vorwiegend in Gruppen, durchforsteten Estriche nach alten Gegenständen, interviewten einzelne Personen aus der Pfyner Bevölkerung und schrieben es begeistert nieder.
Ein Höhepunkt der Woche war der Dienstagnachmittag, als sich SeniorInnen für ein Interview zur Verfügung stellten. Sogar Journalistinnen von der Thurgauer Zeitung, unserer „grossen Konkurrenz“, erschienen an diesem Nachmittag. In den Schulzimmern erzählten Margrith Sidler, Frau Walser und Eugen Alder über ihre eigene Schulzeit.
Wir danken an dieser Stelle allen Beteiligten, die sich für die Kinder Zeit genommen haben und zum Gelingen dieser Zeitung beigetragen haben.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und würden uns über Rückmeldungen an die
E-Mail–Adresse „primarschule.pfyn@bluewin.ch“ freuen.

Maja Schegg + Thomas Meyenhofer

 

Tagebuch durchforsten
In alten Tagebüchern wird geforscht…

Bildschirm
…und eifrig geschrieben.

Schule früher

Wie war es früher in der Schule?

Etwa zu Beginn 1900 gab es in einer Schulklasse bis zu 100 Schüler und die meisten Schulen waren in einem äusserst schlechten Zustand.

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Die Räume waren zu klein um genügend Bänke für so viele Schüler aufstellen und die einen Schüler mussten während dem Unterricht stehen.  Stellen sie sich einmal vor, sie müssten währen dem Unterricht stehen und dann noch schreiben! Die Schulbänke waren auch  sehr klein. Die Ärzte und Pädagogen fanden es aber nicht gut, dass manche Schüler stehen mussten, und so wurden neue Schulbänke gebaut.

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Unsere Schule früher

Im Estrich der Schule

Wir wollen mal sehen, was im Schul-Estrich noch zu finden ist. Wir steigen die Treppe hinauf und laufen hinein. Gleich beim Hineingehen entdecken wir einen alten Schülerpult, der etwa aus den 50ern oder den 60ern stammt. Der alte Pult hat hat zwei  Tintenfässchen, die man öffnen kann, eingebaut. Wie kam da wohl die Tinte rein? Wir klappen den vorderen Teil des Pultes hoch. Da kommt ja ein Buchständer zum Vorschein. Den haben die Schüler sicher zum Singen und Lesen benutzt.

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Erinnerungsbücher der Schule

Schultagebücher

Die Schultagebücher sind Tagebücher, da tragen Lehrer und Lehrerinnen Schulerinnerungen ein. Wir haben diese durchforstet. Es ist sehr spannend, es hat auch sehr lustige Bilder, vor allem von denen, die man kennt.
Wir haben schon viele Tagebücher durchgesehen und es sind alle sehr interessant. Die Klassen  haben viele Dinge unternommen z.B. einen Wassertag und einen Zirkus und dann machten sie noch eine Kunstwoche. Von damals kommt die Schlange auf dem Schulhof. Einmal konnte man nur durch eine Leiter in das Schulzimmer kommen, weil sie das ganze Schulhaus Schloss im Jahre 2004 renoviert wurde, aber sie konnten schon in der 2. Herbstwoche ins neue renovierte Schloss umziehen. Wir haben einen Zeitungsbericht dazu gefunden.
Schauen wir mal unser Schultagebuch an. Es begann 1990. Weil eine neue Klasse eröffnet  wurde, begann Jürg Trippel dieses Tagebuch. Er unterrichtete eine 4.Klasse. „Erinnerungsbücher der Schule“ weiterlesen

Interview mit Frau Walser

Am 11.3.08 kam Frau Walser in unsere Schule in Pfyn. Frau Walser wurde von Raffael Müller und Sven Ferstl interviewt, wir fragten sie über ihre Vergangenheit aus. Die meisten ihrer Fragen handelten von ihrer Schulzeit. Jedoch auch vom Zweiten Weltkrieg.

Frau Walser, wir würden gerne zu Ihrer Jugend ein paar Fragen stellen:
Frau Walser, wie lange wohnen Sie schon in Pfyn?

Ich wohne schon seit dem Jahre 1925 in Pfyn, ich bin hier geboren und wohne immer noch da, also habe ich mein ganzes Leben in Pfyn verbracht. „Interview mit Frau Walser“ weiterlesen

Vigogne Spinnerei

Die Pfyner Spinnerei ist nicht mehr in Betrieb. Sie hat früher natürlich gefärbtes Garn hergestellt. Vigogne ist ein Naturstoff. Die Zusammensetzung bestand aus 3 % Schafwolle und aus 97 % Baumwolle. Die Spinnerei ging vor 13 Jahren Konkurs, weil Vigogne zu teuer wurde und es immer mehr Kunststoffe gab. Die Vigogne ist eine Imitation der Stoffe aus der Wolle der Vikunja-Schafe welche in Südamerika hergestellt wurde. Die Vigogne wurde nur in Europa hergestellt. Die Vigogne wurde billiger hergestellt, als das teure Vikunja Garn. Als aber die noch billigeren Kunststoffe der Chinesen auf den Markt kamen,  wurde die Vigogne Herstellung gestoppt. „Vigogne Spinnerei“ weiterlesen