10.tmp.ch

Für die Pfynerinnen und Pfyner sind wir die Archivare der Vergangenheit, digitalisieren Fotos und Texte, machen Interviews und Filme über den Alltag in Pfyn und dokumentieren das Leben vor Ort. Das Sammeln von Daten und Geschichten von und über Pfyn, das Aufarbeiten von Daten und das Zusammenstellen von Ausstellungen sind der Kern unserer Arbeit in Pfyn. Wir archivieren das Leben und zeigen es wieder. Manchmal ersetzen die Filme und Videos nicht geführte Gespräche; die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte hat dazu geführt, dass ein Bewusstsein für die eigene Geschichte und Kultur entstanden ist. 

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TMP goes NYC: The Telltale Project

The Telltale Project ist eine Ausstellung des Transitorischen Museums zu Pfyn im Ausstellungsraum Offline, der Kunsthalle CENTRAL BOOKING in New York City. Die Ausstellung wird künstlerische Arbeiten der Schweizer Künstler Alex Meszmer / Reto Müller und Mark Staff Brandl zeigen: eine Wandinstallation über Probleme von Geschichten der Kunstgeschichte von Brandl und eine Installation die Geschichten zum Thema Heimat erzählen von Meszmer/Müller. Begleitet wird die Ausstellung von Künstlergesprächen und einem Performance-Vortragsabend.

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Fundort des Monats – Site Of The Month

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Das Transitorische Museum zu Pfyn ist im Februar 2016 Fundstelle des Monats im Rahmen eines Projekts von ArcheoTourismus 2012 und ArcheoConcept. Entdecken Sie die unbekannte Vergangenheit der Schweiz durchs Jahr!

Erfahren Sie mehr über das Programm hier!

The Transitory Museum of Pfyn is proud to be site of the month in February 2016.
Site of the month is a project by ArcheoTourismus 2012 and ArcheoConcept. Discover the unknown past of Switzerland during this year!

Get more information here!

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ARBEIT / WORK

Während der Museumswoche 2015 ging das Transitorische Museum auf Reisen und besuchte sechs Handwerks- und Agrarbetriebe in und um Pfyn. Zwei Vorträge führten nach Aegypten und Indonesien. Die Fotogalerien geben einen kleinen Einblick in den Ablauf der Museumswoche.

During this years museums week the Transitory Museum of Pfyn went on a journey and visited six craft bussinesses and famers in Pfyn. Two lectures lead the audience to Egypt and Indonesia. The following photos show impressions of the week. „ARBEIT / WORK“ weiterlesen

Das Ende der Welt ist mittendrin

Solange sich die Vorstellung nur bis zum nächsten denkbaren Horizont bewegte und der Mensch glaubhaft versicherte, die Erde sei eine Scheibe, stellte er sich vor, dass das von ihm genutzte Land abrupt an einem bestimmten Punkt endete.
Die Römer glaubten Land’s End in Cornwall gefunden zu haben; Kap Finisterre bei Santiago de Compostela war im Mittelalter als das westlichste Ende der Zivilisation bekannt, das Pilger auf dem Jakobsweg erreichen konnten. Auf der chinesischen Insel Hainan und der kanarischen Insel Hierro wurde lange Zeit ebenfalls das Ende der Welt vermutet.
Die Wikinger betrachteten Nebel mit grossem Unbehagen – mussten sie doch immer auf der Hut sein, um nicht unverhofft über den Rand der Welt hinauszusegeln, zu kippen und in einen tiefen, höllischen Abgrund zu stürzen. „Das Ende der Welt ist mittendrin“ weiterlesen

Zur Pfyner Wasserversorgung

eine gebundene Rede auf Mostindisch gehalten bei der Inauguration der Wasserversorgung von Pfyn den 10. November 1889 von K.S.

Zue dem zweite Theil vom Programm, verehrti Versammlig,
Wo mer jez dra sind, möcht‘ i au en bescheidene Bitrag
Leiste. Bsunders nochdem jez’s Rede so ifrig im Fluss ist
Und vo euere Pfärrer der Eint si lo höre hät, schickt si’s
Nid wol anders, ihr findet’s selber, als daß au der Ander
Oeppis bringi. So sei’s denn! I ha i mine Gedanke
Ueber das Werk, wo hüt mer fired d’Vollendig, e Gspröch ghört
Zwisched Zwei, wo sie gfüehrt hand währed em Baue. I will’s eu
Wörtlech reproduziere. Doch müender e bitzli still si.

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Öppis vo Pfyn

Dieser Beitrag ist ein kleines Buch, das 1907 von J.R.Baur verfasst wurde. Es bespricht in 134 Versen alle Häuser und Einwohner von Pfyn zu dieser Zeit. Wir danken der edlen Spenderin, die uns dieses Buch fotokopiert hat und freuen uns über alle Kommentare, die zu den darin vorkommenden Personen etwas berichten können.

Einleitung

Min Gedanke, öppis z’brichte
Ueber Pfyner-Heimet,
Lit zwor nid i mine Pflichte,
Doch wills mir gar all devo träumet,
So glaub i gern mit aller Müe,
Chönnt mer die Arbet glinge;
Bsunders so am Morge früe,
Wenn d’Chind no nid tend springe. –
Wie fangt mer so ne Arbet a,
Hani sehr lang mer denkt!
Wie me d’Versli mache cha;
So dass me niemer kränkt!
I ha so hin und her studiert –
Druf sind Gedanke z’trohle cho.
Frisch dra und jez probiert.
Gwüss Gott, es wör scho goh! „Öppis vo Pfyn“ weiterlesen