Das Totengeläut zu Pfyn

Es war im Jahre 1572, als zu Pfyn auf einmal alle Glocken der Kirche
läuteten, als ob ein Leichenbegängnis wäre. Als das Volk zur Kirche eilte,
war niemand da, weder Sarg noch Priester und niemand der die Glocken
geläutet hatte.

 Aus: Sagen der Schweiz: Schaffhausen, Thurgau, Zürich 1988

Pfyn, eine Stadt

Unter König Konstantin wurde um 307 die Stadt Konstanz erweitert und ausgebaut. Er selbst sass von zeit zu Zeit in Bürglen im Thurgau oder zu Pfyn. Pfyn war damals eine grosse Stadt voll schöner Häuser und dehnte sich bis gegen Maltbach aus, zwischen Müllheim und Pfyn gelegen, und von Müllheim bis Wigoltingen, Märstetten und Bischofszell. Zu Pfyn residierte auch ein Bischof und in Zürich ein Kaiser, der dem obersten Kaiser zu Rom untertan war. Um Pfyn herum lagen viele Burgen und wo irgendwo eine gute Stelle lag, eine steiler Hügel oder ein Ort, von Wasser umgeben, wurde eine Festung gebaut.

   

 

 

Aus Sagen der Schweiz: Schaffhausen, Thurgau, Zürich 1988 

Elfen in Pfyn!

Die dreisten Uferelfen bei Weinigen/Pfyn an der Thur

Naturwesen-Charakteristik: Uferelfen, also Luftwesen

Sie sind einfallsreich und unberechenbar, von zuweilen derbem Humor; immer
wieder zu kernigen Streichen aufgelegt, jedenfalls gern spielend. Neben
Herumtollen und Schabernack-Treiben kümmern sie sich auch um die
Uferlandschaft.

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