Die Vigogne-Spinnerei Pfyn

Während nun Leinen, Baumwolle und die gewöhnlichen gröberen Wollsorten eine grosse Dichtigkeit und Härte des Gewebes ergeben, bot sich die feine Wolle des südamerikanischen Lama zur Herstellung von Garnen für die zarteren Gewebe und Strickwaren. Sie wurde unter dem Namen „Vigogne“ versponnen und hatte ausserdem den Vorteil einer angenehmen bräunlichen, sanft melierten Naturfarbe, welche das künstliche Färben ersparte und eine grosse Dauerhaftigkeit gewährleistete. „Die Vigogne-Spinnerei Pfyn“ weiterlesen

Olim meminisse iuvabit

Die Veranlassung, dass diese Schrift dem Leser zu Gesichte kommt, ist eine
im Frühjahr 1923 von der paritätischen Kirchengemeinde beschlossene
Neubedeckung der Kirche mit engobirten Ziegeln, ausgeführt durch die
ortsansässigen Meister Karl Herzog und Alois Bauer und Sohn im Juli und
August desselben Jahres, wobei auch Kreuz und Knopf des Turmes durch Maler
Herzog dahier eine frische Vergoldung und ebenso das Turmgehäuse, dessen
Schindelbelag durch Verwitterung gelitten hatte, durch oben genannte
Deckermeister eine neue Bekleidung durch Eternitschindeln erhielt. Von
anderen baulichen Änderungen, bzw. Neuerungen seit Beginn des Jahrhunderts
ist zu melden:

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