Verkehrsentwicklung

Im Jahre 1862 war optisch noch vieles in Pfyn nicht so wie heute. Ein gutes Beispiel wäre der Fahradweg, der früher im Jahre 1862 eine enge Hauptstrasse war. Heute brauchen diesen Weg die Oberstufenschüler um in das Oberstufenschulhaus zu fahren. Der ganze Verkehr ging früher auf dieser Strasse nach Mülheim an der Ziegelhütte vorbei. Sie müssen sich mal vorstellen, was das für einen Lärm gab, bei den alten, lauten und klapprigen Autos. Es war sicher ungemütlich dort an der Strasse zu wohnen. Mit der Zeit gab es nun immer mehr Autofahrer und das kam zu einem ungeheuerlichen Stau. Im Jahre 1990 baute man auch noch in der Nähe von Pfyn einen Autobahnanschluss. Doch heute geht ein grosser Teil des Verkehrs über die Autobahn, die es dazumal noch nicht gab. Die Leute, die von Frauenfeld nach Weinfelden oder noch weiter wollten, konnten nun die Autobahn gebrauchen, jedoch die, die von Pfyn ausgehen wollten, mussten die neue Hauptstrasse nehmen.

Karte aus dem Jahre 1862


Auf der Karte von 1990 entdeckt man nun die alte Hauptstrasse, die zu einem Veloweg umgebaut wurde. Im Jahre 1862 fehlten auch viele Quartiere die es heute gibt. Ein guter Vergleich wäre das Brüel, es hatte damals nur zwei Häuser im ganzen Bereich  ihren Platz gefunden. Oder auch ein guter Beweis dafür wäre der unteren Chruchenberg auf der anderen Seite des Dorfes, im Gegensatz zum Jahre 1990 hatte es keine Häuser im ganzen Quartier.
Etwas, das ich auch nicht verstehen kann ist, dass die früheren Pfyner im Jahre 1862 noch keine Kanalisation hatten. Dazumal hatten sie noch Plumpsklos, darum brauchten sie noch keine Kanalisation. Doch wo konnten sie den Kot unterbringen? Sie benutzten den stinkigen Kot als Dünger. Doch im Jahre 1912 konnte man schon eine kleine Hütte als Kanalisation auf dem Land erkennen. Schlussendlich im Jahre 1990 hatte Pfyn eine grössere Kanalisation, diese ist nun die Gleiche wie heute. Heute wird das Abwasser in die  Kanalisation getragen und von dort geht es in die ARA (Abwasser- Reinigungs-Anlage) und wird gesäubert.

Karte aus dem Jahre 1990

 
Geschrieben von: Raffael Müller und Sven Ferstl

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