Unsere Schule früher

Im Estrich der Schule

Wir wollen mal sehen, was im Schul-Estrich noch zu finden ist. Wir steigen die Treppe hinauf und laufen hinein. Gleich beim Hineingehen entdecken wir einen alten Schülerpult, der etwa aus den 50ern oder den 60ern stammt. Der alte Pult hat hat zwei  Tintenfässchen, die man öffnen kann, eingebaut. Wie kam da wohl die Tinte rein? Wir klappen den vorderen Teil des Pultes hoch. Da kommt ja ein Buchständer zum Vorschein. Den haben die Schüler sicher zum Singen und Lesen benutzt.

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Wir schauen ein bisschen herum und entdecken einen alten Kasten. Was mag da wohl drin sein?  Wir öffnen den Deckel und dann sehen wir, dass  lauter Schulwandbilder drin sind. Wir klappen eine Seite auf, damit wir die Bilder herausnehmen können. Wir nehmen drei Bilder heraus und fotografieren sie.

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Für was könnten denn die Lehrer das gebraucht haben? Sicher brauchten die Lehrer diese Bilder, um Einzelheiten zu erklären. Bekanntlich sagt ein Bild ja mehr als tausend Worte. Die Lehrer konnten ja noch nichts kopieren und scannen wie wir heute. Sie konnten auch noch nicht mit dem Beamer Sachen vorzeigen. Also mussten sie alles anhand eines Bildes erklären.
Auf einem der Bilder sieht man die Belagerung von Murten.
Auf einem anderen Bild sieht man die Feuerwehr, wie sie ein brennendes Haus löschen. Wie sehen denn die noch aus? Sie haben schwarze Uniformen mit roten Streifen und alte Militärhelme. Man sieht auch, dass sie schon modernere Motorpumpen benützen.

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Auf dem nächsten Bild kann man eine Burg erblicken. Sie steht idyllisch auf einem mit Gras bewachsenem Berg. Auf dem Bild erkennt man noch zwei andere Burgen. Die eine ist eine Höhenburg, die andere eine Wasserburg. Wir hatten vor kurzer Zeit auch das Thema Ritterzeit. Der Lehrer gab uns Arbeitsblätter mit Burgen drauf. Früher mussten sie wahrscheinlich diese Burg abzeichnen und eine Legende dazu schreiben.
Wir hängen die Bilder wieder hinein.
Dann  gehen wir zu einem Gestell und entdecken einen alten, verstaubten Zählrahmen.
Er ist 102 cm breit und 77,5 cm hoch. Wir zählen die Kügelchen: 220. Der war sicher mal sehr teuer! Den Rahmen brauchte sicher früher eine Unterstufenlehrerin, um Rechenaufgaben vorzuzeigen. Um z.B. 2 Mal 2 vorzuzeigen musste man oben zwei Kugeln zur Seite schieben und unten wiederum zwei Kugeln.

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Wir fotografieren ihn und legen ihn wieder ins  Gestell. Heutzutage gibt es nur noch wenige Zählrahmen. Die SchülerInnen benutzten die kleinen Zählrahmen. Es gibt noch bei der Unterstufenlehrerin Frau Auwärter einen Zählrahmen. Am PC gibt es auch noch virtuelle Zählrahmen.
Wir sehen uns weiter um und erblicken eine alte, hölzerne Kiste. Was könnte da wohl drin sein? Wir öffnen die Kiste. Zu unserem Erstaunen, lässt sie sich sehr leicht öffnen. Was ist denn das? Das ist ja ein kleines  verrostetes Schwert. Und was ist denn da noch?

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Ein Wikingerhelm vom Ritterabschlussfest!  Da ist ja noch ein Kettenhemd aus Wolle und ein Ledergürtel!
Das stöbern, im Estrich ist sehr amüsant!

Geschrieben von: Marco Meili, Cedric Lanz und Jan Goricanec
Alte Rechnungen

Rechnung 6: Geschlagene Armee
Nach einer Schlacht waren nur noch 3600 Mann mehr als die Hälfte der geschlagenen
Armee dienstfähig; 600 Mann mehr als 1/8 derselben waren verwundet und die übrigen, nämlich 1/5 der Armee, theils getödtet, theils gefangen. Wie groß war die geschlagene Armee vor der Schlacht?

Quelle: Rechenbuch Ribi 1870.
(Lösung: www.schulmuseum.ch)

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