Herr Eugen Alder erzählt

Herr Alder hat sich sehr gut auf das Interview vorbereitet. Er hat sehr altes Schulmaterial mitgebracht, weil er selber Lehrer war und darüber erzählt:

alder.jpg

Die Bücher waren gebunden. Zuerst wurde mit Gänsefedern und mit dem Tintenfässchen geschrieben. Später wurde mit dem Federhalter aus Holz und der Stahlfeder, die man hinein- stecken musste, geschrieben. Dann kam der Füller und später der Kugelfüller.
Nachdem er alle Schulmaterialien gezeigt hatte, erzählte er auch, dass die Kinder früher gerne in die Schule gegangen seien, weil dann mussten sie nicht zu Hause helfen. Zum Beispiel: „Auf dem Feld oder im Haushalt arbeiten das musste man,“ sagte Herr Alder. Jeder wusste was er tun sollte. Sie hatten auch noch keine Computer und Elektronikwaren, denn man wusste immer etwas in der Freizeit zu machen. Er hat auch erzählt, dass man während seiner Schulzeit sehr viel schwimmen musste, weil Herr Alder sehr viel Wert darauf gelegt hat, dass jeder in der achten Klasse schwimmen konnte. Die Kinder mussten schwimmen lernen, weil wenn sie in einen Fluss oder in einen reissenden Bach hineinfielen, konnten sie sich somit das Leben retten. Er ist im Sommer oft mit den Kindern in den Rosenweiher in Märsteten gegangen. Während seiner Schulzeit gab es kalte Winter, darum gefror der Mühliweiher immer wieder zu. Und dann gab es so Schollen, das sind riesige Eisbrocken, auf denen die Schüler sich darauf gesetzt haben. Herr Alder gefiel es, dass er die Kinder unterrichten und dass er ihnen etwas beibringen konnte. Als er die Kinder unter- richtete, war er immer glücklich, denn er lehrte gerne.
Die Schulbücher waren sehr langweilig, denn es hatte fast keine Bilder. Erst später kamen Bücher mit farbigen Bildern heraus. Jede Klasse besass ein Schultagebuch. Da konnte der Lehrer hineinschreiben, was die Kinder gut gemacht haben und was nicht.

alderwt.jpg
Die Sütterlinschrift war eine sehr geflossene Schrift. Heute gibt es sie nicht mehr, denn heute brauchen wir die Block und die Schnürlischrift.
Geschrieben von: Mathias Müller, Patrik Eugster und Stefan Bamberger

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.