Erinnerungsbücher der Schule

Schultagebücher

Die Schultagebücher sind Tagebücher, da tragen Lehrer und Lehrerinnen Schulerinnerungen ein. Wir haben diese durchforstet. Es ist sehr spannend, es hat auch sehr lustige Bilder, vor allem von denen, die man kennt.
Wir haben schon viele Tagebücher durchgesehen und es sind alle sehr interessant. Die Klassen  haben viele Dinge unternommen z.B. einen Wassertag und einen Zirkus und dann machten sie noch eine Kunstwoche. Von damals kommt die Schlange auf dem Schulhof. Einmal konnte man nur durch eine Leiter in das Schulzimmer kommen, weil sie das ganze Schulhaus Schloss im Jahre 2004 renoviert wurde, aber sie konnten schon in der 2. Herbstwoche ins neue renovierte Schloss umziehen. Wir haben einen Zeitungsbericht dazu gefunden.
Schauen wir mal unser Schultagebuch an. Es begann 1990. Weil eine neue Klasse eröffnet  wurde, begann Jürg Trippel dieses Tagebuch. Er unterrichtete eine 4.Klasse.
Hier ist der Beginn vom Tagebuch:

 

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Die Schulreisen schrieben die Schüler direkt in das Tagebuch rein. Herr Trippel machte zwischendurch noch schöne Verzierungen, aber es war immer nur die gleiche.
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Sie behandelten auch mal das Thema Mittelalter. Da war Margrith Sidler als „Kaiserin Margrit“ verkleidet.
1996 unterrichtete er zum erstenmal 3 Klassen gemischt in einer Abteilung.
1999 verlässt Herr Trippel Pfyn. Bis 2002 war Ruth Wartemann Lehrerin, dann verliess sie Pfyn wieder.
Darauf folgte dann unser Lehrer, Herr Meyenhofer.  Ich sah viele lustige Bilder und auf einem war ich gut zu sehen.

 

Das älteste Tagebuch

Die ganz alten Bücher kommen ins Archiv.  Herr Schaffer hat den Schlüssel zum Archiv.
Man begann das älteste Tagebuch 1935. Der Lehrer schrieb von der Sommer- und der Winterschule. Er schrieb aber immer „Somer“ und machte einen Strich über das m, das hiess, dass dieser Buchstabe verdoppelt wurde.
12. April: Schulpräsident Erich Schaffer kam in die 3.Klasse.
Früher haben sie  die Namentabellen  immer von Hand geschrieben, erst von 1959 an haben sie es mit Schreibmaschinen geschrieben und heute schreiben sie  mit Computer.

Alle Schüler mussten manchmal auf dem Kartoffelfeld die Colorado Käfer beseitigen. Herr Alder fand das eine sehr mühselige Arbeit.
1974 begann die Schule nach den Herbstferien um drei Tage verspätet wegen einer Grippe der Lehrer und Lehrerinnen.
Wir haben auch auf einem Foto Lehrerhäuser gesehen. Dort lebten Lehrer/innen die hier Schule gaben.
Das Schulzimmer der Abteilung Meyenhofer war einmal  ein Oberstufenzimmer.  Vor der Wanttafel war einmal ein Experimentiertisch. Davon ist heute nur noch eine Steckdose im Boden geblieben. Der Nebenraum und das  SHP – Zimmer war einmal ein Hobelraum.
Die altmodischen Lampen kamen bei der Renovation aus unserem Zimmer.

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Das älteste Klassenfoto wurde 1951 fotografiert. Es zeigt Lehrer Felix Engeler und seine Schüler vor der Kirche auf der Treppe. Man erkennt die Kirche hinter dem Eingang gut.  Die Mädchen hatten alle einen Rock, lange Socken und Schuhe an. Sie trugen  Schürzen, aber die haben sie vor dem Foto abgezogen. Alle haben die Haare zusammen geflochten.
Die Jungs hatten alle Hosenträger und Pullover an, einer trug Knickerbocker-Hosen. Die  nannte man früher „Chegelifänger“. Die anderen hatten kurze Hosen mit Strumpfhosen und Schuhe an.

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Wir sind froh, dass wir nicht mehr so eine Mode haben, weil uns die heutige Mode besser gefällt.

Geschrieben von Felicia Gaggia, Manuela Maurer und Katie Bauer

6 Antworten auf „Erinnerungsbücher der Schule“

  1. … nein, Strumpfhosen gab es 1951 nicht, sondern die Kinder trugen lange Strümpfe – meistens braun oder beige, mit Strumpfhaltern (heute Strapse genannt), die am Leibchen (Gestältli heißt es glaube ich in der Schweiz) befestigt waren. Diese Mode mag heute sehr ungewohnt sein, aber sie hatte auch ihre Vorteile und Bequemlichkeiten. Besonders die langen Strümpfe, du konntest sie runterrollen, wenn es zu warm war … oder hochrollen, wenn es dir draußen zu kalt wurde, im Winter oder so. Ich bin heute 75 und kann mich an meine Kindheit noch sehr gut erinnern, etwa so wie der Bub mit dem Hirsch-Pullover sah ich auch aus.

  2. Hat euch die Forschung des Tagebuches gefallen? Unterdessen kann ich noch andere Verzierungen schreiben (zeichnen) Ich war sehr erstaunt meinen Tagebuch schriftzug im Internet zu finden.
    Herzliche Grüsse vorallem an Frau wägeli, die ich noch kenne.

    J. Trippel

  3. hallo, nochmal zum Foto der Klasse in Phyn 1951. Wie unten rechts zu sehen ist, hat das Bild ein „Fotohaus Huber Pelikan Luzern“ gemacht. Wer weiß mehr über dieses Geschäft? Ich habe noch ein anderes Klassenfoto von Huber gefunden, weiß aber nicht wann und wo es gemacht wurde. Das würde mich aber sehr interessieren, vielleicht um die Fotografierten persönlich anzuschreiben.

    Wann und wo hat Huber Schulklassen fotografiert? In welchem Zeitraum? Nur in der Schweiz oder auch anderswo? Gibt es irgendwo Veröffentlichungen von Huber´s Fotos? Bücher oder anderes.

    Das andere Foto, das ich oben erwähnte, ist ein sehr eindrucksvolles von Mädchen und Buben von etwa 13 oder 14. Sie tragen eine Kleidung, wie sie in den 1950er Jahren üblich war.

    Für Hinweise wäre ich sehr dankbar, Grüße von der Ostsee von Stefan.

  4. Nun habe ich etwas gefunden. Der Fotograf hieß Karl Huber, wohnte in Luzern, hat mit seinem Bruder Heinrich Klassenfotos gemacht – aber lange nicht so viele wie Vater und Sohn Hagemanns im Kanton ZH. Karl wohnte unteranderem (1947) Pelikanstraße 7. Seht hier: http://www.fotodok.ch/index.php?title=Karl_Huber . Ich habe noch ein paar Fotos von ihm gefunden, weiß aber gerade nicht, wo ich sie archiviert habe.

    Nochmal Grüße von Stefan

  5. hallo,
    auf der Suche nach einem Portrait von mir und meiner Schwester Heidy, welches vom: Foto-Haus Huber z Pelikan Luzern in der Schule von Bachenbülach Kanton Zürich , gemacht wurde, bin ich auf diese Seite gestossen. Nun möchte ich gerne einen weiteren Abzug bestellen. Auf der Rückseite der sehr schönen Aufnahme auf Chamois, mattem Papier steht eine Nummer : 209050 . Die Aufnahme wurde
    ziemlich sicher 1952 gemacht. Wie komme ich dazu ?
    Wir hatten damals noch Zöpfe, handgestrickte Pullover und Schürzen über den Röcken an. Wer hat einen Tipp ?
    Mit herzlichen Grüssen
    Marianne Schmid

  6. Ein wirklich toller Beitrag, das Thema ist wirklich sehr interessant. Ich finde die Blogbeiträge wirklich gut, Lesezeichen ist gesetzt! 🙂 Alles Gute für die Zukunft. Gruß

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